25. und 26. April: Der Körper erinnert sich – Shiatsu bei Traumafolgen


Gibt es aus unerträglichen Umständen kein äußeres Entkommen, so findet eine innere Fluchtbewegung statt: Körper, Geist und Seele trennen sich voneinander. Dadurch kann sich zwar das Selbst vor zu heftigen Gefühlen, Empfindungen, Wahrnehmungen und Erinnerungen schützen, die persönliche Erlebniswelt wird jedoch insgesamt gestört: Der Schmerz bleibt im Körpergedächtnis, die erfahrene eigene Hilflosigkeit und die damit verbundene Angst verselbstständigen sich.


Traumata entstehen unter belastenden Lebensbedingungen (Entwicklungstraumata) oder aufgrund einzelner schrecklicher Ereignisse (Schocktraumata)


Traumafolgen spielen in unserer Shiatsu-Praxis eine große Rolle

Traumafolgen haben ihre Basis in Bereichen des Körpergedächtnisses, die durch kognitive Verfahren nicht erreicht werden können. Als eine Form der ganzheitlichen Körperarbeit schafft Shiatsu Kontakt zu diesen tiefen Ebenen.

Aus dem Kursinhalt:
  • Körpergedächtnis
  • Fight-or-Flight und Freeze-Response
  • Dissoziation
  • Übererregtheit (Hyperarousal) oder Untererregung (Hypoarousal)
  • Trauma
  • praktisches Arbeiten
  • Tipps für die Praxis

Indem Shiatsu seelische Kräfte (Ressourcen) weckt und stärkt, kann sich das aus der Not entstandene Persönlichkeitssystem von innen her umwandeln und weiterentwickeln: Traumatische Erinnerungen verblassen, die Vitalität nimmt zu und der Körper kann wieder als Ort der Freude erlebt werden.

  • Datum: 25. und 26. April 2020
  • Ort: Gesundheitspraxis Dantien, 1020 Wien, Praterstraße 17 im 2. Hof rechts (3 Gehminuten von U1-Nestroyplatz, 7 Gehminuten von U4- Schwedenplatz)
  • Zeit: Samstag von 10:00 bis 18:00 und Sonntag von 09:00 bis 17:00 Uhr. Es gibt eineinhalb Stunden Mittagspause und kurze Pausen nach Bedarf.
  • Kleingruppe: maximal 8 Teilnehmer
  • Kursgebühr: € 220,–
  • Anerkennung: Der Workshop entspricht den Richtlinien für Fortbildungsveranstaltungen des ÖDS