
Oskar Peter
Ich lebe in Wien, leite Workshops in Österreich, Deutschland und der Schweiz und bin Autor von Der ganze Mensch – Shiatsu & körperorientierte Prozessbegleitung. Mein Verständnis der Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele verdanke ich direkten Begegnungen mit Meistern aus Ost und West sowie der langjährigen eigenen Behandlungspraxis.
Mein Weg
- 1986 besuchte ich einen Workshop von George King. Der Mitbegründer der Esalen-Massage begeisterte mich für die Idee, dass physische und psychische Probleme mit Unausgewogenheiten in einem energetischen System einhergehen, auf das wir mit unseren Händen positiv einwirken können.
- 2000 bis 2004 Ausbildung am Europäischen Shiatsu Institut (Wien/Basel) und an der Old Medicine Hospital Thai Massage School (Chiang Mai).
- Mein erster spiritueller Lehrer war der türkische Sufimeister (Derwisch) Oruç Güvenç. Oruç lehrte mich die »Einheit des Seins« – wonach alle sichtbaren Dinge letztlich Offenbarungen der einen, göttlichen Wirklichkeit sind – und weihte mich in orientalische Trance- und Ekstasetechniken ein.
- Als sich die Gelegenheit bot, an Heilritualen (Mesae) von Don Eduardo Calderón Palomino teilzunehmen, sagte ich mit Freuden zu. Der peruanische Schamane verstand sich bestens darauf, Selbstheilungskräfte zu wecken und die Authentizität und die Autonomie der Menschen zu fördern (Self Empowerment).
- Die von Akinobu Kishi begründete Behandlungsmethode Sei-Ki zeichnet sich durch Einfachheit, Ursprünglichkeit und Natürlichkeit aus und bezieht sich dabei auf den Shintōismus, in dessen Ritualen der japanische Schamanismus fortlebt. Kishi ermutigte mich, Gyoki, Yuki und Katsugen (spezielle Atemtechniken und spontane, unwillkürliche Bewegungen) in meinen Behandlungen einzusetzen, und bereicherte so meine Praxis.
- Nach dreißig Tagen Einsichtsmeditation (Vipassanā) begriff ich die Botschaft meines Lehrers Phra Ajahn Suphan: Um im Einklang mit dem natürlichen Fluss des Lebens zu sein, muss erst die Angst überwunden werden, nicht gut genug zu sein. Denn diese ist das größte Hindernis, die Welt so zu erleben, wie sie tatsächlich ist.
